Jetzt ist es endlich soweit , die Tour über die Berliner Stadtbahn steht zum Download bereit. Keine Sorge, das ist keine trockene Führung über eine der ältesten Hochbahnen Europas. Vielmehr begleiten wir die charmante Anna Berger und den Reichsbahner Schmittke ein paar Stationen die S-Bahn entlang und erfahren nicht nur technische Fakten – Schmittke hat einige besonders spannende Anekdoten rund um die Stadtbahn parat. Da geht es um einen berühmten russischen Fahrgast, für den extra Gleise verlegt wurden. Man hört von Kalle und seinen Freunden die einen gefährlichen  Fluchtversuch aus der DDR  über das Viadukt wagten. Aber wir wollen nicht schon alles verraten. Einfach Tour runterladen und los geht’s…

 

 

Alles neu macht der April: Seit heute ist unsere neue App-Version draußen, ein recht umfangreiches Update mit vielen Überarbeitungen in Design, Funktion und Inhalt unserer Stadt-Touren.

Jeanette, verantwortlich für die Programmierung, hatte ja schon vorab aus dem Nähkästchen geplaudert. Eine neue Navigation mit Tab-Bar, viel mehr Informationen zu jeder Tour und jeder Station (Öffnungszeiten der Museen, Adressen von Sehenswürdigkeiten, Anreise mit ÖPNV…) und mehr Übersichtlichkeit im Design sind die wichtigsten Änderungen. Wirklich?

Nee, das Tollste haben wir natürlich noch nicht verraten! Von nun an gibt’s zu jeder gekauften Tour ein weiteres Exemplar geschenkt. Per Coupon Code könnt ihr also die von euch gekaufte Stadt-Tour noch mal an Freunde verschenken. Vielleicht erkundet ihr sogar gemeinsam die Stadt?

Tour-Detailseite in der Storytude App

Tour-Seite in der App

Station einer Stadt-Tour in der App

Station einer Stadt-Tour in der App

Skribble zu geplanten App

Skribble zur geplanten App

Seit Beginn diesen Jahres tüfteln wir an einem Relaunch der Storytude iPhone App.
Informativer, klarer und übersichtlicher ist das Ziel der App 2.0. So weit, so gut. Was genau bedeutet das im Praktischen?

 

Navigation
Wir haben eine TabBar als Menüfunktion am unteren Rand eingefügt, um einfacher innerhalb der App navigieren zu können.Die Benutzerführung ist so sehr viel übersichtlicher, denn man weiß immer, wo man sich gerade befindet.

Information
Die Tour-Detailseite sollte informativer, aber auch schlanker werden. Das haben wir durch neue Unterseiten mit Informationen zu den Tour-Stationen und zum Autor erreicht.
Unter dem Menüpunkt „Mehr“ findet der Nutzer jetzt viele hilfreiche Links und ein Video, dass die Idee der App erklärt.

Layout & Design
Einheitliche Hintergründe und Schriftfarben sorgen für den klaren Look. Fast schon seriös – eben viel erwachsener – kommt die neue App daher.

Extras
In der iPhone App 2.0 kann man nun auch Coupon Codes einlösen, die man bei uns z.B. auf Facebook gewinnen kann.

Wir wollen hier aber nicht alles verraten sondern eure Vorfreude auf den Relaunch im Frühling wecken. Wie gefallen euch die Veränderungen unserer Storytude IPhone App 2.0? Wollt Ihr auch schon erste Screenshots sehn?

Jeanette

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Gestern stellte mir jemand die Frage: “Was ist denn ein Audiowalk?”

Der Begriff Audioguide ist bekannt und etabliert. Eine Führung durch etwas (z.B. eine Stadt oder ein Museum), die einem über Audio, also zum Hören, Informationen zu dem vermittelt, was man gerade sieht. Auf sachliche Art. Vielleicht hat Audioguide sogar ein leicht angestaubtes Image – man stellt sich reifere Leute mit ausgeliehenen Geräten und schwarzen Kopfhörern vor, die konzentriert im Museum vor Bildern stehen und mit einem interessierten Gesichtsausdruck dem Sprecher lauschen, ab und zu wissend nickend. Ich persönlich verbinde mit dem Audioguide ein wenig Langeweile und für mein junges Bedürfnis viel zu lange Absätze, in denen ein Fakt nach dem anderen folgt – unmerkbar.

Der Begriff Audiowalk mag vielleicht etwas jünger sein, in seiner ursprünglichen Bedeutung benennt er eine Klangerfahrung eines Geländes oder einer Landschaft, in Wikipedia mehr oder weniger definiert mit:

Audiowalk, Soundwalk oder Landschaftskomposition nennt man ein akusmatisches Prinzip zur Wahrnehmung des auralen atmosphärischen Gehalts einer Landschaft. Bei dieser Landschaft kann es sich sowohl um einen urbanen als auch um einen agrikulturellen oder anderweitig erfassbaren und vor allem aural wahrnehmbaren Raum handeln.

Ohne auf die Details eines akusmatischen Prinzips eingehen zu wollen, kann man sehen, dass der Audioguide und der Audiowalk aus zwei grundsätzlich unterschiedlichen Motivationen kommen: der Guide vermittelt, der Walk lässt erfahren. Der eine führt, der andere lässt erkunden. Der eine erklärt, was wie war und weshalb so kreiert wurde, der andere überlässt dem Individuum seine eigene Interpretation durch die eigene Wahrnehmung.

Ich denke, dass die beiden auf dem besten Weg sind ineinander zu verschmelzen – so wie alles seiner Trennung aufgehoben wird. Allein bei Nachrichten stelle ich mir oft die Frage, ob das Relevante an ihnen die Information oder aber die Unterhaltung ist. “Die Information!”, höre ich schon als Aufschrei, aber ist Zeitung lesen am Sonntag kein Zeitvertreib?

Zumindest bei dem Audioguide kann ich einer Bereicherung aus dem Audiowalk feststellen: aus dem angestaubten Guide wird ein lockerer Kumpel, der einem auch mal in salopper Sprache ein paar Infos vermittelt – einfach so, zum informativen Zeitvertreib. “Ich hatte Spaß und habe etwas erfahren.” Da würde das Wort “erfahren” endlich mal seiner Bedeutung gerecht.

Für mich münden die beiden im Storytelling. Was getrennt wurde, kommt wieder zusammen. Wissensvermittlung verpackt als Geschichte – so wie es früher die Indianer gemacht haben, um ihren Schülern die Welt nahe zu bringen. Also nicht wirklich neu, aber auf neuen Medien neu transportiert.

Links zum Thema
Was ist eigentlich das neumodische Wort Storytelling? – Alles andere als neu zumindest.

Jeder hat eine Geschichte zu erzählen.

Wer’s gleich mal lernen will, kann es in der Schreibwerkstatt tun.

Oder sogar einen Kurs in der Berliner Journalistenschule buchen.

Quelle: Berlin-Bilder.com

Das Areal der Mauer-Tour durchquere ich öfter, wenn ich mit dem Rad zwischen Kreuzberg und Mitte oder Tiergarten unterwegs bin, aber auf manchen Wegen bin ich mit der Tour tatsächlich zum ersten Mal gewandelt.

Zum Beispiel beim ersten Abschnitt auf der Zimmerstraße, wo die Mauer den Westberlinern buchstäblich direkt vor die Haustür gebaut worden war. Auf den zwei Metern zwischen Hauswand und Mauerstreifen zu gehen und sich vorzustellen, wie der Kopf der Bewohner im Osten und der Rest im Westen war, wenn sie aus dem Fenster schauten, machte plastisch: Eingesperrtsein war eben auch eine Westberliner Erfahrung.

Am Potsdamer Platz sind Zeiten und Orte besonders dicht verwoben: Man taucht ab in den Gespensterbahnhof, auf dem DDR-Grenzer patroullieren und den die Westberliner S-Bahn beim Ostberlin unterqueren passiert, findet sich auf einer Straßenkreuzung in den 1920ern wieder, wo die Ampeln noch per Hand bedient wurden, wird eingeweiht in die Tricks des Schwarzmarktes, der am Dreisektoreneck Potsdamer Platz florierte und erfährt auch von Tricksereien im Millionenmaßstab, die natürlich bei der Neubebauung nach dem Mauerfall nicht ausblieben.

Wieder auf Ostberliner Seite geht’s vorbei an Bundesrat und Finanzministerium, deren Gebäude mitunter auf kuriose Weise realsozialistisch zwischengenutzt wurden. Die linke Seite der Leipziger Straße weckt auch Neugier, speziell, wenn da ein verrammeltes Haus den Fassadenschriftzug CIA trägt. Leider bleibt diese Straßenseite etwas unbeachtet und auch mal nicht so eindeutig beschrieben.

Die Schilderung der grausamen Wirklichkeit auf dem Todesstreifen im Fall eines jungen Flüchtlings, den sein Freund zurück lassen musste, gehört natürlich auch ins Gesamtbild, wenn von der Mauer erzählt wird. Und für mich Langzeit-Zugezogene war neu – unglaublich!, dass der Checkpoint Charlie nichts mit der winzigen Bude auf der Friedrichstraße zu tun hatte, vor der heute  Touristen mit Männern im Soldatenkostüm posieren.

Nora -Henriette Friedel

Nora-Henriette Friedel

Nora war wieder für uns unterwegs und hat die Mauertour für uns getestet, dankeee!!! Nora ist freie Journalistin und Dramaturgin. Sie schreibt u.a. für Zitty über zeitgenössische Kulturthemen.

 

Karo ist heute bei Tag 7 ihres 46 Tage Fastenprogramms: Grüner Tee mit Ingwer, Kartoffelsuppe… klingt alles ganz gut aber wie wär’s mal mit Spinat, vielleicht passt der auch ins Programm und vor allem geht’s schnell:

Man braucht:

400g Spinat

1Zwiebel, 1 Knobizehe

2 EL Ajvar

200g Kichererbsen (fertig gekocht im Glas)

2-3-EL Öl

4 Eier

Salz, Pfeffer, Muskatnuss und türkisches Fladenbrot.

Und so wird’s gemacht: Spinat putzen, Blätter zerkleinern. Zwiebeln würfeln und Knoblauch hacken. Den Ajvar mit den Kichererbsen mischen.

Zwiebeln und Knoblauch in Öl andünsten, Kichererbsen und Spinat zugeben und kurz garen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Eier aufschlagen und vorsichtig auf den Spinat geben. Deckel auf die Pfanne und bei mittlerer Hitze stocken lassen. Mit dem Fladenbrot genießen!

 

“Bitte schickt mir euren romantischsten Ort in der Stadt”

hatte ich unser Team per Email gebeten. Ich wusste schon, dass es Knurren geben würde – nicht jeder hier ist ein Romantiker. Aber guck, kam doch recht viel und Schönes dabei heraus:

Jeanette (Technische Leitung):

… geht gern in den Berliner Tierpark in Karlshorst, mehrmals in der Saison. Parklandschaft genießen und Tiere gucken – momentan vor allem die neu geborenen kleinen Katzenbären, ein Ausbund der Putzigkeit.

Marion (Content Management):

…ein kleiner Teich in der Erlengrabensiedlung in Heiligensee, im Moment zugefroren. Hier kann man schöne Spaziergänge machen oder einfach mal auf der Bank sitzen und vor sich hinträumen.

Karo (Geschäftsführung):

 Weißenseer See in Berlin WeißenseeDie Terrasse am Weißenseer See, morgens zu Sonnenaufgang. Man kann dort auch ein Ruderboot leihen und über den See gleiten. Das einzige, was nervt, ist das Quietschgeräusch der Straßenbahn…

 

Frauke (Content Development):

Capital Beach“, für mich der eindeutig romantischste Ort Berlins, seit ich dort die erste Verabredung mit meinem jetzigen Mann hatte.

Mein Tipp:

Der Arkadengang der Alten Nationalgalerie auf der Museumsinsel. Wenn es dunkel ist, spiegeln sich die Lichter des Hackeschen Marktes in der Spree, Gesprächsfetzen perlen vom Ufer herüber und man kann auf den Fensterbänken der Arkaden sitzen. Und nie ein Mensch da, mitten in Berlin!

Til, der Quoten-Mann:

Für mich ist es der Schlachtensee, weil man dort anonym unter den viele Spaziergängern sein kann! (Soso, anonym also! Frage mich, was Til da macht, dass er…)

 

Und was denkst Du? Wo iset so richtig romantisch? Schreib uns das unten ins Kommentarfeld. Wir verlosen an die most romantic answer eine zum Thema passende Tour…

“Berlin ist keck…und wir sind jeck”, so lautet das Motto der diesjährigen Karnevalssaison in Berlin. An den meisten Berlinern wird der Karneval warscheinlich wie immer spurlos vorbeigehen, aber nicht wundern, wenn heute ein jecker zugezogener Rheinländer in Kostümierung einen im Vorrübergehen auf die Wange bützt (küsst). Das ist den rheinischen Frohnaturen einfach angeboren. Wer trotzdem Lust hat zu feiern, im 2BE-Club in der Klosterstraße 44 (Mitte) wird heute gefeiert und natürlich wird auch am Schiffbauerdamm einiges los sein. Übrigens, ein Tipp für alle Köln-Fans: Demnächst wird es bei storytude auch eine Kölntour geben, also bleibt dran!

 

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Tour-Cover des Romantischen Spaziergangs im Prenzlauer Berg

Tour-Cover des Romantischen Spaziergangs im Prenzlauer Berg

Grüne Oasen und romantische Winkel im Prenzlauer Berg zeigt Dir unsere Tour “Romantischer Spaziergang im Prenzlauer Berg”. Die storytour führt Dich in das ehemals angesagteste Stadtviertel Berlins mit seinen Cafes, Galerien und Kiezgärten.

Doch nicht nur Sightseeing steht hier auf dem Programm: Du hörst auch spanndende, peinliche und romantische Anekdoten aus der Liebesgeschichte von Nadja und Francois.

Finde Antworten auf die Fragen, welcher Künstler sich im Märchenbrunnen des Volksparks Friedrichshain versteckt. Oder warum im Prenzl Berg alte Schweinebäuche rumliegen. Wo gibt es noch Cafes mit Nachwende-Charme? Wie sieht Mitte-Mode aus? Solche und andere Geheimnisse lüften sich auf diesem Spaziergang, während Du verwunschene Friedhöfe, Deutschlands erste öffentliche Parkanlage und die vielen schönsten Gründerzeithäuser bewundern kannst.

Viel Spass beim romantischen Spaziergang!

Fan werden und Tour gewinen

Fan werden und Tour gewinen

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Danke! Das Storytude-Team